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Produktgruppe Backöfen

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Holzbackofen


Renaissance der Backkultur

 

Die Brotherstellung aus Getreidekörnern gehört zu den ältesten Kulturgütern der Menschheit. In der Frühzeit wurden die Körner roh verzehrt oder über dem offenen Feuer geröstet; in den späteren Kulturperioden folgte das Zermahlen des Getreides zu Mehl, das mit Wasser zu einem Brei vermischt und auf flachen Steinen in der Glut zu Fladen gebacken wurde. Durch die natürliche Gärung in der Wärme entstand so ein Produkt, das den Vorläufer unseres heutigen Brotes darstellt. Der Gärprozess bewirkte eine Aufwölbung der Teigmasse, weshalb die ungeeigneten „Backsteine“ in einem nächsten Entwicklungsschritt durch gewölbte Öfen ersetzt wurden. 

Diese sehr frühen Vorgänger heutiger Holzbacköfen finden sich auf Zeichnungen in ägyptischen Pharaonengräbern, deren Alter mit rund 3.500 v. Chr. angegeben wird. In der wissenschaftlichen Geschichtsforschung gibt es auch Theorien, die den ersten Holzbackofen den Hebräern zuordnen; diese Öfen besaßen die Form eines abgeschnittenen Kegels, sie erhielten aufgrund ihrer möglichen Herkunft die Bezeichnung „Abrahamsofen“. Aus dieser Ofenform entwickelte sich allmählich der Kuppel- oder Gewölbebackofen mit der noch heute typischen Bauweise, die Verbreitung der Öfen erfolgte von Griechenland aus über das Römerreich in ganz Europa.

Bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts war der eigene Steinbackofen besonders auf Bergbauernhöfen allgemein üblich; auch in vielen Dorfgemeinschaften gehörten Holzbacköfen ganz selbstverständlich zum öffentlichen Leben. Für die Bewohner diente der Holzbackofen lange Zeit als Backstube und Nachrichtenzentrale. In den letzten Jahren werden vermehrt alte Holzbacköfen reaktiviert,  Auch viele Hausbesitzer stellen sich immer öfter einen modernen Holzbackofen oder Steinbackofen in den Garten.

 

Eine Backstube im Freien – der Holzbackofen

 

Das Grundprinzip von einem Holzbackofen hat sich in den vergangenen Jahrhunderten nicht verändert, auch wenn mittlerweile bei den verwendeten Baustoffen neue Materialien hinzugekommen sind. Das Herzstück des Holzbackofens oder Steinbackofens bildet der gemauerte Brennraum, der gleichzeitig als Backraum dient. Die Wirkungsweise aller Holzbacköfen, egal ob es sich dabei um einen MCZ oder Sunday® Holzbackofen, ein Modell von Palazzetti odr eines anderen Herstellers handelt, beruht darauf, dass der Innenraum zusammen mit seiner Mauerhülle durch ein offenes Holzfeuer erhitzt wird.

Nach dem Abbrand des Holzes erfolgt zunächst die Entfernung der Glut mit einem Kratzer („Aschekrücke“) aus dem Backraum; danach wird der Steinboden mit einem feuchten Tuch sauber ausgewischt und das Brot auf einer Backschaufel eingeschoben („eingeschossen“). Die gespeicherte Hitze in den Schamottsteinen des Bodens und der Wandung übernimmt dann den gesamten Backvorgang, wobei die Oberhitze überwiegt. In einem Holzbackofen bewirkt die gleichzeitige und langsame Abgabe der Strahlungshitze einen besonders schonenden Backprozess, bei dem das Backgut die kräftigen Geschmacks- und Röstaromen des Holzfeuers aufnimmt. 

Die wichtigsten Bauteile bei einem holzfefeuerten Backofen, egal von welchem Hersteller (z. B. MCZ) sind die Schamottsteine für den Backraum, da sie die Hitze des Holzfeuers aufnehmen, speichern und kontinuierlich wieder abgeben müssen. Qualitativ guter Schamotte wird aus feuerfestem Ton hergestellt, der zweimal gebrannt wird; nur eine hochwertige Auskleidung des Backraumes bringt auch den gewünschten Erfolg beim Backen. Aus der frühen Urform des Backofens haben sich regional unterschiedliche Ofentypen entwickelt, die jedoch alle nach dem gleichen Prinzip funktionieren.

Besonders im norddeutschen Raum stehen viele holzbefeuerte Backöfen die nur eine gemeinsame Öffnung für Zu- und Abluft besitzen; die beim Abbrand entstehenden Rauchgase werden über einen Rauchfang oberhalb der Ofentür abgeleitet. Nach dem Schließen der Tür ist dieser Ofentyp nahezu hermetisch abgeschlossen, sodass im Inneren ein hoher Dampfdruck entstehen kann und das Backgut nicht austrocknet; in diesen Holzbacköfen wird überwiegend Schwarzbrot oder Pumpernickel gebacken.

Die traditionellen Backöfen im süddeutschen und alpinen Raum dagegen besitzen im rückwärtigen Bereich des Brennraumes normalerweise zwei Öffnungen für die heißen Rauchgase; die aufgeheizte Abluft wird dann durch gemauerte Kanäle („Züge“) über dem Ofengewölbe wieder nach vorne in den Kamin abgeleitet. Damit verstärken diese Züge zusätzlich die Aufheizung des Ofens; gleichzeitig werden die Überwachung des Feuers und die Beschickung erleichtert, da der Abzug der Brenngase nicht durch die Ofentür erfolgt.

 

Der Holzbackofen – ein Treffpunkt für rustikale Genießer

 

Das Backen mit einem Ofen benötigt viel Zeit; ein langer Backtag lässt sich aber mit der Familie oder Freunden rund um den Backofen als spannendes Erlebnis gestalten. Für das Anheizen von Holzbacköfen wird zuerst dürres Reisig verwendet, danach folgen gut abgelagerte, trockene und unbehandelte Holzscheite für das Hauptfeuer. Die Glut kann nach dem Ausräumen z. B. als Anzünder für den Gartengrill oder den Grillkamin verwendet werden.

Wenn nur ein Teil der glühenden Holzscheite entfernt wird, verwandelt sich ein Holzbackofen schnell in einen Pizzaofen; als Backofenzubehör gibt es dazu ein Backblech für Pizzas, Steaks oder Kurzgebratenes. Vor dem Backen der Brotlaibe bleibt der Holzbackofen nach dem Ausräumen und Säubern noch rund 20-30 Minuten verschlossen („Abstehzeit“), wodurch eine gleichmäßige Verteilung der Wärmestrahlung erreicht wird. Für die Bestimmung der Ofentemperatur sind Bimetall-Thermometer als Backofenzubehör erhältlich; traditionelle Bäcker machen dafür den Mehltest, der allerdings einige Erfahrung verlangt.

Dabei wird eine Handvoll Mehl in den Holzbackofen gestreut; die Temperatur zeigt sich dann durch die Verfärbung des Mehlstaubs, für die richtige Hitze darf das Mehl nicht verbrennen. Vor dem Einräumen werden die Brotlaibe mit Wasser bestrichen; dies verhindert ein starkes Aufreißen der Brotkruste durch zu schnelles Backen. Mit einem vollständig aufgeheizten Holzbackofen (350-400 °C) sind bis zu drei Backdurchgänge ohne Nachheizen möglich; die abnehmende Hitze zum Schluss eignet sich noch hervorragend für das Backen von Zwiebel- und Flammkuchen, für eine Familienpizza auf dem Backblech oder zum Warmhalten von Grillfleisch, Fisch oder Eintopf bei einem gemütlichen Backofenfest. Ein täglich benutzter Holzbackofen behält je nach Isolierung eine Innentemperatur von 120-150 °C; dadurch verringert sich die Aufheizzeit deutlich gegenüber einer wöchentlichen Nutzung.

 

Holzbackofen, Steinbackofen oder Pizzaofen – kleines Bauwerk, großer Erfolg

 

Neben der erneuten Nutzung stillgelegter Holzbacköfen gibt es auch einen Trend zum Neubau von Steinbacköfen nach historischen Vorbildern. Für einen Holzbackofen im eigenen Garten finden versierte Handwerker im Internet zahlreiche Anleitungen zum Selbstaufbau von der Grundplatte über den Backraum bis zur Überdachung mit Kamin. Wichtige Punkte dabei sind die Qualität der Schamottesteine für den Brennraum und ein sicherer, leicht erhöhter Standplatz; denn das Einheizen und Bestücken sollte in mindestens 70 cm Höhe möglich sein, um die Arbeit nicht durch Bücken zusätzlich zu erschweren.

Für einen schnelleren Aufbau gibt es im Fachhandel Bausätze für Holzbacköfen in verschiedenen Ausführungen; durch vorgefertigte Formstücke für die Brennkammer stellt auch dieses wichtige Bauteil kein Problem dar. Die größeren Backöfen für den Privatbereich können bis zu 15 Brotlaibe aufnehmen, kleinere Modelle werden überwiegend als Pizzaofen genutzt.

Die Hersteller von Holzbacköfen (z. B. Blöchle, Häussler, Geis, Kandern, HBS-Hegenbarth) bieten auch das notwendige Backofenzubehör wie Backblech, Ascherücke, Backschaufel, Reinigungsbesen oder Ofenthermometer an. Trotz des Aufwandes beim Errichten und Backen lohnt sich die Kaufentscheidung für einen Holzbackofen, denn das einzigartige Ergebnis stellt auch Genießer zufrieden – selbst gebackenes Holzofenbrot.

 

Holzbackofen kaufen – die Hersteller haben den Trend erkannt

 

Einen fertigen Holzbackofen kaufen, ist eine andere Möglichkeit, einen eigenen Holzbackofen in den Garten oder auf die Terrasse zu bekommen. Viele Hersteller haben den Trend erkannt und bieten neben Zubehör und Bausätzen für einen Holzbackofen auch fertige Modelle zum Kaufen an. In besonders großer Auswahl ist der Holzbackofen von MCZ erhältlich. Wer einen MCZ Holzbackofen kaufen möchte sollte sich daher im Vorfeld informieren und beraten lassen, welches Modell seinen Ansprüchen am besten entspricht.

Einen MCZ Backofen kann man einfach online bestellen und bequem liefern lassen, sodass man mit dem Aufstellen kaum Aufwand hat. Gerade Holzbacköfen von MCZ zeichnen sich durch modernste Technik und ein patentiertes Luftsystem aus, sodass man Backvergnügen mit einem Holzbackofen auch auf modern erleben kann. Auch wenn es verschiedene Hersteller von Holzbacköfen gibt, so ist ein MCZ Holzbackofen etwas Besonderes und kann auf vielfältige Weise zum Einsatz kommen.

Entdecken Sie die Einsatzmöglichkeiten und informieren Sie sich im Holzbackofen Shop vom Schornsteinmarkt® über Vorteile und Technik der Holzbacköfen von MCZ. Die Fachberater helfen Ihnen gern.

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