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Brennholz lagern– so geht’s

 

Schornsteinmarkt erklärt wie man Brennholz lagert

Wer einen Kaminofen oder einen offenen Kamin besitzt, steht häufig vor der essentiellen Frage, wie man Brennholz lagern sollte. Wichtig ist natürlich eine geringe Holzfeuchte beim Abbrand- aber wie wird diese auf Dauer erreicht und wie muss man Holz stappeln damit es nicht klamm und schimmlig wird? Wir geben Ihnen in diesem Beitrag praktische Tipps zur sinnvollen Lagerung von Brennholz. Dann kann der Winter kommen und Sie können ihm so richtig einheizen.

Der Ort macht’s: Tipps für draußen

Wählen Sie zunächst einen geeigneten Ort für die Lagerung Ihrer Holzscheite aus. Zum einen sollte der Lagerort gut belüftet und möglichst trocken sein. Hauswände mit Südausrichtung bieten sich hier in besonderem Maße an.

 

Grundsätzlich sollte Brennholz nur im Freien gelagert werden. Denn in Kellern oder Garagen besteht aufgrund der mangelhaften Durchlüftung die Gefahr, dass das Feuerholz schimmelt oder gar fault. Die Restfeuchte im Holz kann also nicht entweichen.

Stapeln Sie luftig

Achten Sie beim Stapeln von Brennholz, dass die Holzscheite gut durchlüftet werden. Die optimale Durchlüftung erzielen Sie, wenn der Holzstoß mindestens 10 Zentimeter von der Hauswand entfernt aufgestellt wird.

 

Scheitholz in Dreiecksform ist optimal. Rundes Holz hingegen kann nicht so gut gestapelt werden und trocknet ungespalten auch nicht so gut. Praktischerweise lagern Sie Ihr Brennholz in handlichen ofenfertigen Scheiten.

 

Zum einen können Sie das Holz so besser handhaben und zum anderen trocknet es so besser. Darüber hinaus müssen Sie dann vor dem Nachlegen kein Holz mehr spalten.

Holzstapel nicht abdecken

Decken Sie Ihren Brennholzstapel auf keinen Fall mit einer Plane o.ä. ab, denn Abdeckungen verhindern die nötige Trocknung des Holzes!

 

Wenn ihr Kaminholzregal nicht schon über ein Dach verfügt, können handwerklich Begabte mit relativ wenig Aufwand ein kleines Dach bauen. Die einfachste Lösung ist jedoch ein fertiges Brennholzregal mit Dach.

Gut ablagern

Wir empfehlen, dass Sie Ihr Brennholz möglichst lange lagern. Denn je länger das Holz gelagert wird, desto mehr Restfeuchte kann entweichen und desto höher ist der Brennwert.

 

Lagern Sie Ihr Brennholz mindestens ein Jahr nach dem Schlagen. Zwei bis drei Jahre sind optimal, denn dann ist dem Holz genügend Feuchtigkeit entwichen und es entfaltet die beste Brennleistung.

 

Man spricht von lufttrockenem Holz, wenn es einen Wassergehalt von 15 % aufweist.

 

Laut BimSchV sollte Brennholz zum Heizen mit einer Feuchte von maximal 20 Prozent verwendet werden. Wichtig ist, dass Sie Ihren Kaminofen oder offenen Kamin wirklich nur mit ausreichend getrocknetem Holz beheizen.

 

Ansonsten riskieren Sie schnell eine Versottung des Schornsteins und zum anderen belasten Sie die Umwelt mit schädlichen Abgasen.

 

Haben Sie noch weitere Tipps zum Brennholzlagern? Dann freuen wir uns auf Ihre Kommentare!

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1 Kommentar

  1. Carsten

    Hallo, ich habe Kaminholz angeboten bekommen, das 14 Monate am Stamm gelagert wurde (Buche + Eiche). Ich würde es jetzt nochmal 4 Monate gespalten lagern. Ist Ihrer Meinung nach das Holz dann schon lange genug gelagert, so dass die Restfeuchte unter 20% liegt?
    Vielen Dank für Ihre Antwort und freundliche Grüße

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