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Dach- / Deckenstärke

bis 120 mm 6

bis 240 mm 6

bis 300 mm 6

Neigungswinkel

3

10° 3

22° 3

32° 3

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Preis
EUR
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Deckendurchführung


Deckendurchführung muss brandsicher sein


Hauseigentümer, die einen Schornstein einbauen lassen wollen, müssen das Schornsteinrohr meist über mehrere Stockwerke zum Dach führen. Damit der heiße Kamin die angrenzenden, meist aus brennbaren Baustoffen bestehenden, Decken nicht in Brand setzt, müssen spezielle Deckendurchführungen eingebaut werden, die einen ausreichenden Abstand zwischen Schornstein und Decke bieten. Deckendurchführungen gibt es im Spezialhandel sogar als Fertigteile, die man schnell und unkompliziert in die Deckenaussparung einsetzen kann. Die Brandschutz-Einbauteile werden für alle Arten von Schornsteinsystemen hergestellt und erfüllen die aktuell gültigen Brandschutz-Anforderungen. Sie gelten bautechnisch als seitliche Schornsteinabstützung und müssen auf jedem Geschoss eingebaut werden. Für die Dachdurchführung gibt es spezielle Einbauteile. Sie ähneln denen, die man für die Deckendurchführung verwendet.

 

Bauaufsichtliche Vorgaben für Schornsteinsysteme


Wer einen Schornstein baut, muss sich nach den Bestimmungen der Bauordnung, der Feuerungsverordnung des jeweiligen Bundeslandes und den Vorgaben der DIN V 18160-1:2006-1 richten. Gemäß diesen Vorgaben müssen der Schornstein und die ihn umgebenden Bauteile so weit voneinander entfernt sein, dass sie sich im Fall eines Rohrbrandes und im Normalbetrieb nicht entzünden können.

Die DIN Norm gibt die Abstände der Abgasrohre zu den brennbaren Decken als Ziffer nach dem Buchstaben G an. G50 bedeutet beispielsweise "beständig gegen Rußbrand bei 50 mm Abstand". Rohrleitungen mit dieser Klassifizierung sind beispielsweise mehrschalige Edelstahlschornsteine mit Keramikinnenrohr. Für Holzbalkendecken gelten noch zusätzlich die Bestimmungen der Feuerungsverordnung (FeuVO).

Die Abstände zu brennbaren Bauteilen können beim Errichten des Schornsteins entweder offen gehalten und gut belüftet oder mit nicht brennbaren Dämmmaterialien gefüllt werden. Aus ästhetischen Gründen schließt man sie meist und bringt noch zusätzlich Deckenblenden an. Der umlaufende Zwischenraum schützt den Kamin vor eventuell auftretenden Deckenverformungen (Durchhängen), die seine Statik gefährden können. Der einzuhaltende Abstand wird ab der Rohrleitung zur Wand gemessen und beträgt zwischen 5 und 10 cm.

Bestehen die Decken aus Beton, so muss um den Schornstein herum noch zusätzlich eine Dehnungsfuge von mindestens 1 cm eingearbeitet werden, damit der Kamin nicht eingespannt wird. Der aus Brandschutzgründen einzuhaltende Abstand von umlaufend mindestens 2 cm befindet sich zwischen dieser Fuge und der Betondecke. Er wird mit feuerfester Mineralfaser gefüllt. Für Decken mit schmalen Holzbalken gelten diese Bestimmungen ebenfalls. Allerdings wird die Deckendurchführung hinter der Dehnungsfuge bei ihnen ausbetoniert. Bauherren können ihren, durch eine Holzbalkendecke geführten Schornstein, auch noch zusätzlich mit einem Sparrenhalter sichern lassen.

Handelt es sich bei dem Schornstein um einen Leichtbauschacht, der aus wärmedämmenden Kalzium-Silikat-Platten gefertigt wird, muss das darin befindliche Keramikrohr einen Abstand von mindestens 5 cm von entzündlichen Baustoffen haben. Bei Holzbalkendecken sollte das Keramikrohr in mindestens 2 cm Abstand durch die Decke geführt werden. Zu Dachlatten und Fußleisten muss kein Sicherheitsabstand eingehalten werden.

 

Deckendurchführungen


Hauseigentümer, die ihre Schornsteine innerhalb des Hauses durch Decken führen müssen, haben dafür verschiedene Modelle von Deckendurchführungen zur Auswahl. Welche das Passende ist, richtet sich unter anderem danach, um was für ein Schornsteinrohr es sich handelt, ob die Deckendurchführung gerade (0°) oder geneigt verläuft, wie groß die Rohröffnung ist und für welche Deckenstärke es benötigt wird. Bei Fertigteilen gibt es beispielsweise Deckendurchführungen für Deckenstärken von maximal 120, 240 und 300 mm. Schräge Modelle haben Neigungswinkel von 10°, 22°, 32°, 45° und 60°. Deckendurchführungen für Edelstahlrohre bestehen aus Edelstahl, solche für andere Kaminarten aus Mineralfaser (Vermiculite). Letztere ähneln den Wanddurchführungen.

Bei Deckendurchführungen aus Edelstahl ist ein doppelwandiger Rohrabschnitt aus Edelstahl mit je einer flachen quadratischen Edelstahlplatte oben und unten verbunden. Die beiden Platten haben die Funktion, die unansehnlichen Mauerreste, die sich um das Schornsteinrohr herum befinden, zu verdecken. Zum Einbau der Deckendurchführung schiebt man sie einfach in die passende Deckenaussparung und führt das Abgasrohr hindurch. Formteile dieser Art sind beispielsweise V3 korrosionsbeständig und eignen sich für Ofenrohre zu Kaminofen, Pelletofen, Gas- und Ölheizung. Sie haben eine Rußbrandbeständigkeit bis 1000 Grad Celsius, halten Druck von bis zu 200 Pa und eine maximale Betriebstemperatur (Unterdruck) von 600 °C aus. Zwischen den beiden Rohren befindet sich eine Wärmedämmschicht.

 

Dachdurchführungen


Für die Dachdurchführung gilt ähnliches. Man hat eine Dehnungsfuge von mindestens 1 cm rund um den Schornstein auszusparen. Der sich daran anschließende Sicherheitsabstand beträgt wie bei der Deckendurchführung mindestens 2 cm. Er wird wie bei Holzdecken meist ausbetoniert. Für den nachträglichen Kamineinbau kann man noch zusätzlich Sparrenhalter montieren. Sie bieten dem Edelstahlschornstein noch mehr Standsicherheit, werden statt des Betonkranzes installiert und schnell und unkompliziert mit Sechskantschrauben auf den Dachsparren befestigt. Die Dachdurchführungen unterscheiden sich je nach Dach. Es gibt Modelle aus Edelstahl, die den Deckendurchführungen aus Edelstahl ähneln, jedoch keine obere Deckfläche haben, und solche aus Edelstahl mit Bleirand. Der Neigungswinkel der Dach-Durchführung muss mit dem des Daches übereinstimmen. Gebräuchlich sind 5/20°, 20/35° und 35/50° Dachneigungen. Beim doppelschaligen Edelstahlschornstein verbaut man meist noch Wetterkragen. Sie verhindern im Bereich der Dachdurchführung das Eindringen von Regenwasser in die Dachhaut.

Dachdurchführungen mit Bleirand und Regenabweiser montiert man bei Ziegeldächern, Modelle aus Edelstahl bei Dächern mit Bitumenschweißbahnen. Sie werden abschließend mit einer Deckenblende versehen, die die Installation hinterlüftet und so Hitzestau verhindert. Regenkragen dichtet man nach dem Einbau mit hitzebeständigem Silikon ab.

 

Deckendurchführung montieren


Zuerst hält man seine Deckendurchführung an die Decke und zeichnet ihren Umriss mit Bleistift an. Danach macht man eine Aussparung von genau dieser Größe in die Decke. Dann misst man die Deckenstärke aus und schneidet die Deckendurchführung auf diese Länge zu. Damit sie beim Kürzen mit einem scharfen ungezahnten Messer ihre Form behält, sollte man die Rohrleitung unbedingt zuvor in sie hineinschieben. Es empfiehlt sich, beim Zerschneiden eine Atemmaske zu tragen, damit keine Mineralfaser-Partikel in die Atemwege eindringen können. Dann sägt man den zuvor auf den beiden Vermiculiteplatten angezeichneten kreisrunden Ausschnitt aus, schiebt die untere Vermiculiteplatte auf das Rohrstück und befestigt sie. Nachdem man es zusammen mit der Deckendurchführung in die Aussparung in der Decke eingeführt hat, bringt man von oben die andere Mineralfaser Platte an und fixiert sie ebenfalls. Den eventuell vorhandenen kleinen Zwischenraum füllt man mit nicht brennbarem Material auf.

Informationen und Antworten auf Fragen rund um eine Deckendurchführung geben Ihnen gerne unsere Fachberater vom Schornsteinmarkt®, die Ihnen auch bei der Auswahl des passenden Schornsteins und den erforderlichen Bauteilen beratend zur Seite stehen.

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