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Wanddurchführung


Wanddurchführung - Verbindung von Kaminofen und Schornstein


Feuerfeste Wanddurchführungen leiten Rohre durch Innen- und Außenwände und verbinden Kaminofen und Schornstein. Ihr Einbau ist aus Gründen des Brandschutzes notwendig, da die heutigen Feuerstätten eine sehr viel höhere Heizleistung erbringen als frühere Heizwärme erzeugende Systeme. Außerdem werden sie meist in Wände eingebaut, die aus brennbaren Materialien bestehen.

Schornsteinsysteme müssen so weit von entzündbaren Bauteilen entfernt montiert werden, dass an ihnen bei Nenn-Wärme-Leistung keine höheren Temperaturen als 80 Grad Celsius (bei Ruß-Brand: maximal 100 °C) entstehen. Laut Vorschrift dürfen Wärme erzeugende Systeme keine höheren Abgastemperaturen als 400 °C haben. Dieser Abstand muss umlaufend 20 cm betragen. Er kann als belüfteter oder mit nicht entflammbaren Baustoffen mit geringer Wärmeleitfähigkeit gefüllter Bereich realisiert werden.

Früher wurde eine Wanddurchführung sehr aufwändig hergestellt. Die heute erhältlichen Bauteile sind Komplett-Systeme, die schnell und einfach von versierten Heimwerkern selbst eingebaut werden können. Mit den aus nicht brennbaren mineralischen Baustoffen bestehenden Wandeinsätzen kann der gesetzlich geforderte Mindestabstand von 20 cm bei einer Wandstärke von 360 mm auf höchstens 9 cm verringert werden. Die Sicherheit der Wanddurchführungen ist durch allgemeine bauaufsichtliche Zulassung des Deutschen Instituts für Bautechnik nachgewiesen (Z-7.4 3359).

Es gibt Wanddurchführungen für einwandige und für doppelwandige Verbindungsrohre. Sie werden in zwei Ausführungen hergestellt, die den Feuerungsverordnungen der Bundesländer entsprechen. Ein Wandeinsatz Modell ähnelt einem Brandschutzkasten, die andere Wanddurchführung ist teleskopierbar. Ihr Gehäuse besteht aus zwei Hälften, die entsprechend der jeweiligen Wandstärke auseinander geschoben werden. Es besteht wie die Wanddurchführungen anderer Bauarten aus Dauertemperatur beständigen Werkstoffen. Der Isolierblock im Gehäuseinnern hat eine Schmelztemperatur von mehr als 1000 Grad Celsius. Das Brandschutzgehäuse besteht aus mehreren mineralischen Platten: Die Außenplatte wird später nach dem Einbau der Wanddurchführung mit Putz, Tapete oder einem Anstrich verkleidet. Dahinter befinden sich die eigentliche Wanddurchführung und mehrere Innenplatten.

Wandeinsätze für Schornsteine sind dank der Trockenbauweise so einfach einzubauen, dass sogar Nicht-Profis kaum Fehler unterlaufen dürften. Auch die nachträgliche Installation kann in verhältnismäßig kurzer Zeit bewältigt werden. Sie ersparen dem Hauseigentümer das Abreißen bzw. Versetzen tragender Bauteile und helfen daher, Zeit und Kosten zu sparen. Wandeinsätze sind in allen gängigen Querschnitten erhältlich und können nach Bedarf sogar gekürzt werden. Da man sie als Fertig-Sets kaufen kann, erspart man sich eine Menge Zeit, die man sonst auf das Zusammensuchen der Einzelteile  verwenden müsste. Außerdem passen alle zum Set einer Wanddurchführung gehörenden Werkstücke exakt zueinander. Übrigens: Bei besonders empfindlichen Baustoffen, wie sie im Trockenbau verwendet werden, dürfen ohnehin nur brandsichere Wanddurchführungen als Fertig-Sets eingesetzt werden. Ein Wanddurchführung von Raab oder eine Wanddurchführung von Schräder erfüllen alle Sicherheitsaspekte und lässt sich einfach montieren.

 

Wanddurchführung für den Innen Schornstein


Die kastenförmigen Modelle gibt es beispielsweise für die Wandstärke 120 mm, 240 mm und 360 mm. Mit den, aus drei Schichten bestehenden, Wanddurchführungen wird der gesetzlich vorgeschriebene Abstand zu entflammbaren Bauteilen auf maximal 9 cm verringert. Das Set setzt sich aus einer Putzplatte (außen anzubringen) und 4 Strahlungsplatten aus F90 Silikat zusammen. "F90" bedeutet, dass das Werkstück im Falle eines Brandes dem Feuer 90 Minuten lang standhält. Die Außenplatte kann sofort nach ihrem Einbau verputzt werden. Das Wandeinsatz Set ist nicht nur für Schornsteinsysteme, sondern auch für den Einbau in Holzwände geeignet.

Bei Verwendung von doppelwandigen Edelstahlrohren muss der Hauseigentümer keine zusätzliche Dämmschicht anbringen, da das Schornsteinrohr bereits mit einer Dämmung ausgestattet ist. Einwandige Edelstahlrohre jedoch müssen aus Gründen des Brandschutz noch mit einer Dämmung versehen werden. Das geschieht, indem man das Rohr einfach mit einer Dämmschale umgibt. Danach kann man es in die Wanddurchführung schieben. Wer nicht weiß, wie groß, die zum Verlegen des Rohres benötigte, Öffnung für die Wanddurchführung sein muss, kann das anhand des Querschnitts seines Ofenrohres errechnen. In jedem Fall empfhielt es sich, eine Wanddurchfürung dw Rohr zu verwenden, damit ein doppelwandiges Rohr optimal angeschlossen werden kann.

Dazu geht er wie folgt vor: Beträgt der Rohrdurchmesser beispielsweise 150 mm, muss er noch jeweils 30 mm Dämm-Schicht auf beiden Seiten hinzurechnen - was 210 mm ergibt. Da es keine Sets mit Öffnungen dieser Größe gibt, nimmt man eines mit einem 220 mm Loch.

 

Wanddurchführung für den Außenwand-Schornstein


Wer sich dafür entscheidet, seinen Schornstein nicht innerhalb des Hauses zum Dach hochzuführen, sondern an der Außenwand, hat eine kluge Entscheidung getroffen: Er muss ihn nicht Zeit aufwändig über mehrere Etagen hochziehen und kann sich das Geld für die aufwändigen Deckendurchführungen sparen. Stattdessen installiert er für die Verbindung seiner Kaminöfen mit dem außen anzubauenden Edelstahlschornstein einfach mehrere Wanddurchführungen durch das Mauerwerk. Der an der Hauswand hochgeführte Edelstahlschornstein ist doppelwandig und hat im Gegensatz zu anderen Schornsteinsystemen den Vorteil, dass er aus mehreren ineinander steckbaren Rohrstücken besteht, die im Bedarfsfall sogar noch kürzbar sind.

Wird jedoch von innen ein einwandiges Edelstahlrohr durch den Wandeinsatz gezogen, könnte der Hauseigentümer vor dem Problem stehen, dass die Rohrquerschnitte nicht zusammenpassen. Abhilfe schafft in diesem Fall ein ebenfalls schon vorgefertigt erhältliches Zwischenstück. Diese DW/EW Übergangsstücke aus hochwertigem Edelstahl sind ebenfalls in diversen Durchmessern erhältlich. Es gibt sie als DW/EW Übergangsstücke inklusive Abdeckung der Wärmedämmung, als Zwischenstücke mit konischem Übergang und als Verbindungsstücke inklusive Abdeckung der Wärmedämmung mit Wandfutter. Bei besonders brandgefährdeten Wänden müssen spezielle Wanddurchführungen verbaut werden. Welche das sind, erfährt der Hausherr vom zuständigen Bezirksschornsteinfeger.

 

Wie man eine Wanddurchführung anbringt


Wer seinen neuen Kaminofen mit dem Schornstein verbinden möchte und sich eine fertig konfektionierte Wanddurchführung gekauft hat, kann den Einbau in einigen wenigen Arbeitsschritten selbst durchführen. Zuerst stellt er den Kaminofen dort auf, wo er später dauerhaft stehen soll. Dann richtet er das Rauchrohr so aus, dass es die Wand dahinter berührt. Er zeichnet mit Bleistift den Umriss des Rohres auf der Wand nach und einen weiteren Kreis in etwa 3 cm Abstand um ihn herum. Danach stemmt er die Wand an der vorgezeichneten Stelle auf und ummantelt das Loch mit feuerfestem Mörtel.

Nachdem der feuerfeste Mörtel ausgehärtet ist - das ist nach einem Tag der Fall - setzt er die fertige Wanddurchführung in die mit Mörtel ausgekleidete Wandöffnung und führt das Ofenrohr hindurch. Kleine Undichtigkeiten können im Nachhinein notfalls auch noch mit Spezial-Silikon für Öfen oder einer Dichtschnur isoliert werden. Beide Materialien sind feuerfest und Temperatur beständig. Wem das Auftragen des Silikons zu aufwändig ist, der kann die undichte Stelle auch mit einer Fertigdichtung aus brandsicherem Silikon auffüllen.

Wenn Sie eine Wanddurchführung kaufen möchten, finden Sie im Schornstein Shop  eine Raab Wanddurchführung oder eine Schräder Wanddurchführung in großer Auswahl. Für Fragen rund um die Themen Schornsteinbau und Wanddurchführung stehen Ihnen unsere Fachberater im Schornsteinmarkt® gerne auch telefonisch zu Seite und helfen Ihnen dabei, die richtigen Komponenten rund um Ihr Ofen- und Schornsteinprojekt auszuwählen.

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Die häufigsten Fragen und Antworten zu den angezeigten Produkten


Kann die Wanddurchführung direkt an Holz montiert werden?

Ja, die zugelassenen Brandschutz- Wanddurchführungen für Edelstahlschornsteine von Raab und Schräder können direkt an Holz anliegen. So ist es möglich den notwendigen Ausschnitt in der Wand auf ein Minimum zu reduzieren.


Welche Öffnung muss die Wanddurchführung haben?

Es ist grundsätzlich erforderlich ein isoliertes Ofenrohr durch die Wanddurchführung zu führen. Wenn ein einwandiges Schornstein Rohr von z.B. 150 mm Innendurchmesser durchgeführt werden soll, muss die Öffnung 220 mm betragen, da das einwandiges Rohr, mit einer 30 mm Dämmschale (im Lieferumfang enthalten) ummantelt werden muss.

Bei einem bereits doppelwandigen Rohr ist die zusätzliche Dämmschale entbehrlich.