Holzbearbeitung

 Wer sich selbst um sein Feuerholz kümmert oder professionell in der Holzbearbeitung tätig ist, findet im Schornsteinmarkt® nützliche Produkte, die ihn bei der Arbeit unterstützen. Von Äxten und Beilen bis hin zu Schutzkleidung für Forstarbeiten, Motorsägen, Sappies und Messgeräten - so macht das Arbeiten mit Holz so richtig Spaß.

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Holzbearbeitung


Holzbearbeitung – vom Baum zum Schrank oder zu Feuerholz in vielen Schritten


Die Entwicklung der Holzbearbeitung ist so alt wie die erste Nutzung von Holz zum Feuermachen durch den Menschen. Aufgrund vielseitiger Be- und Verarbeitungsmöglichkeiten bleibt der Werkstoff ein viel eingesetztes Material, wobei sich im ökologischen Zeitalter sogar eine Verstärkung der Nutzung abzeichnet. Jedoch ist Holz eigenwillig, weshalb zur Bearbeitung strikte Schutzmaßnahmen ergriffen werden müssen. Erfahren Sie hier mehr über Brennholz sowie Holz als Baumaterial und Werkstoff!


Definition Holzbearbeitung


Unter dem Bearbeiten von Holz versteht die Fachwelt der Holzwirtschaft das Fällen von Bäumen und den Zuschnitt zu Brettern, Leisten oder Vierkanthölzern. In der holzverarbeitenden Industrie gehören zur Bearbeitungsphase außerdem die Arbeiten

  • Schneiden,
  • Sägen,
  • Fräsen und
  • Hobeln.


Im weiteren Sinne des Fachbegriffs gehören hierzu außerdem das

  • Zerspanen,
  • Biegen,
  • Raspeln und
  • Imprägnieren.


Verständlicher für Laien ist die Erklärung, dass beim Bearbeiten von Holz aus Rohholz entweder Holzwerkstoffe oder montagefertige Holz-Halbwerkstoffe entstehen. Dazu gehört auch die nötige mechanische Oberflächenbehandlung. Die nötigen Werkzeuge für all diese Arbeiten müssen sicher und robust sein. Mit Hilfe geeigneter Messtechnik können die einzelnen Rohstoffteile von Anfang an in der benötigten Größe zubereitet werden.


Werkzeuge zur Holzbearbeitung


Zur Gewinnung von Rohholz werden Bäume gefällt. Typische Werkzeuge sind hierfür:

  • Die Axt, mit welcher der Stamm durch Muskelkraft und viele Schläge durchtrennt wird
  • Das Beil mit gleichem Zweck
  • Die Kettensäge, ein motorbetriebenes Werkzeug zum Fällen von Bäumen


Für die weitere Bearbeitung werden Gatter-, Band- und Kreissäge zum Zertrennen der Stämme oder zur Aufbereitung zu Brennholz eingesetzt.

Bei der Holzbearbeitung mit diesen Werkzeugen und Maschinen entsteht viel Wärmeenergie durch Reibung. Auch ist Holz stark faserig und hat eine Spannkraft, welche stets in der Bewegung zurück zur Ausgangsform streben. Beides kann zu gefährlichen Verletzungsrisiken führen. Deshalb gelten für die Rohholzgewinnung und deren Weiterverarbeitung strenge Sicherheitsvorschriften, unter anderem das Tragen von Schutzkleidung beim Umgang mit der Kettensäge oder das Herrichten von Schutzausrüstung vor Beginn des geplanten Bearbeitungsprozesses.


Einsatzgebiete von Holz


Holz wurde schon von den ersten Menschen intensiv genutzt. Brennholz war der erste Brennstoff. Schnell folgte die Herstellung von Werkzeugen, Waffen und Schmuck. Zeitgleich diente Holz, vermutlich zunächst nahezu unbearbeitet, als Baumaterial. In der modernen Industrie ist Holz Baustoff und Werkstoff, Konstruktionsmaterial, Bestandteil von Ausstattungen sowie als Industrieholz. Neben der Verarbeitung wird Holz auch eine psychologisch positive Wirkung zugeschrieben. Der Anblick hölzerner Strukturen wirkt nachweislich beruhigend, stressabbauend und lernförderlich. Obwohl es inzwischen eine Vielzahl modernerer Werkstoffe gibt, bleibt Holz in der Architektur, bei der Möbelherstellung und im Bereich der Ausstattung von Wohn- und Geschäftsbereichen ein bedeutendes Material. Vor allem im Sinne der ökologischen Erneuerung kommt dem nachwachsenden Rohstoff eine wachsende Bedeutung zu.


Entwicklung der Holzbearbeitung


Erste echte Bearbeitungsnachweise für Holz finden sich bereits in den Anfängen der Menschheit. Gleichauf mit dem Zurechtklopfen von Feuerstein wurden Holzäste mit Steinen behauen, zu Werkzeugen geformt, zu Waffen oder Waffenstielen aneinander gebunden und schließlich zum Bau erster Behausungen verwendet. Holzteile wurden schon früh gebohrt, geschabt, gesägt, zu Einlegearbeiten verwendet, gehobelt und beschliffen. Tatsächlich finden sich in der Archäologie Beweise dafür, dass Holz bereits zu prähistorischen Zeiten mit Hilfe von Harz miteinander verleimt wurde. Alle heute verwendeten Verfahren, um Holz zu be- und zu verarbeiten, lassen sich noch immer auf die einstigen Verfahren zurückführen. Allerdings ersetzt bei vielen Prozessen inzwischen Maschinenkraft die früher dafür nötige Muskelkraft.


Vorteile der Holzbearbeitung


Holz im unbearbeiteten Zustand ist rau und widerspenstig. Es quillt und schwindet bei Feuchtigkeitseinfluss, reißt bei Hitzeeinwirkung, bekommt durch Verwitterung eine Patina und ist im trockenen Zustand leicht entflammbar. Durch die verschiedenen Bearbeitungsprozesse wird die Oberfläche zugunsten des Nutzungszwecks verändert. Im massiven Zustand oder als Teil von Holzwerkstoffen hat Holz nach der Bearbeitung diese entscheidenden Vorteile:

  • Witterungsresistenz nach Behandlung der Oberfläche mit Ölen oder Lasuren
  • Bessere Festigkeit durch Verleimen
  • Stabilität in der Form nach Behandlung der Oberfläche mit Imprägnierungen
  • Möglichkeit der Weiterverarbeitung nach Recycling der Abfallprodukte (Späne, Sägemehl)


Vor allem ist Holz ein billiger Rohstoff, überall verfügbar und wächst nach Versiegen anderer Energiequellen zuverlässig nach.


Verschiedene holzbearbeitende Verfahren


Entasten und Schälen


Hierbei wird nach dem Holzschlagen die Rinde vom Stamm getrennt. Verwendet werden hierfür traditionelle Schälwerkzeuge, zum Entasten auch in der modernen Forstwirtschaft Axt und Beil.


Sägen


Das Holzschlagen mit Axt und Beil ist in der modernen Waldwirtschaft ungebräuchlich. Der Stamm wird stattdessen mit einer Kettensäge durchtrennt. Anschließend wird der Stamm industriell mit großen Sägemaschinen in runde Abschnitte oder lange Bretter zertrennt. Diese Bretter werden im weiteren Verlauf der Bearbeitung mit Kreis- und anderen Sägen zu jenen Formen zugeschnitten, die für das Endprodukt nötig sind.


Stemmen


Dies ist eine manuelle Form des Fräsens. Beitel sind ein typisches Handwerkzeug zum Stemmen. Industriell erledigen Fräsmaschinen diese Arbeit.


Hobeln


Das Abtragen rauer Teile der Oberfläche mit einem Hobelwerkzeug ist eine klassische Form der Oberflächenbearbeitung von Holz. Hierbei können im gleichen Arbeitsgang unterschiedliche Dicken des Werkstücks erzeugt werden. Zur Kontrolle des Arbeitsfortschritts werden geeignete Messgeräte eingesetzt.

Zu den Arbeitsschritten der Bearbeitung vor Beginn der Verarbeitung gehören auch das Schleifen und Polieren.


Notwendige Ausrüstung bei der Holzbearbeitung


Zur zwingend vorgeschriebenen Ausrüstung bei jedem Schritt der Bearbeitung von Holz gehören Schutzhelm, Sicherheitsschuhe und speziell für den Umgang mit Kettensägen angefertigte Kleidung. Vor allem diejenigen Arbeiter, welche mit der Kettensäge umgehen, müssen ihre Kleidung gründlich auf jeden Einsatz vorbereiten. Die Schutzkleidung muss vor verdrehten, wegspringenden und splitternden Holzteilen schützen. Zugleich geht von vielen Werkzeugen und Maschinen ein nicht unerhebliches Verletzungsrisiko aus. Deshalb müssen auch diese mit entsprechenden Schutzvorrichtungen versehen sein. Berufsgenossenschaften führen vielseitige Kataloge darüber, welche Schutzmaßnahmen vor Beginn jeder Arbeit ergriffen sein müssen. Generell müssen Gesicht und Körper sowie die Arbeitsumgebung mit der passenden Schutzausrüstung gründlich auf die Bearbeitung vorbereitet werden, unter anderem mit

  • Helmen,
  • Schutzbrillen und Schutzhandschuhen sowie
  • Schutzkleidung (Overall und Sicherheitsschuhe).


Auch bei eher kleinen Bearbeitungsschritten wie dem Stemmen oder Hobeln gehören wenigstens Schutzhandschuhe und Schutzbrille zur Ausrüstung des Bearbeitenden.

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